Ab Montag, dem 08.03.2021 besteht grundsätzlich wieder Präsenzpflicht im Scenario B. Liegt der Inzidenzwert in einem Landkreis jedoch über 100 gilt wieder die alte Regelung.....
 
Hannover, 04. März 2021
 
Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
 
im Nachgang zu den gestrigen Bund-Länder-Gesprächen möchte ich Sie heute über das weitere Vorgehen in den niedersächsischen Schulen informieren. Erfreulicherweise ist es gelungen, dass alle Schülerinnen und Schüler noch vor den Osterferien in die Schule zurückkehren können, sei es in einigen Jahrgängen auch nur für wenige Tage. Mir ist sehr bewusst, dass diese Zeit in Präsenz für einige sehr kurz ist, ich bin mir aber sicher, dass sich jeder einzelne Tag lohnt. Es ist mir sehr wichtig, dass alle Kinder und Jugendlichen vor Ferienbeginn noch einmal in Schule „sichtbar“ werden, das wird vielen Schülerinnen und Schülern den Einstieg nach Ostern erleichtern und gibt ihnen nach einer langen Phase des Distanzlernens die Chance, sich wieder an Schule in Präsenz zu gewöhnen.
Die Präsenzpflicht wird daher bereits ab dem 08. März 2021 wieder hergestellt.
Alle Schülerinnen und Schüler nehmen dann wieder verpflichtend am Unterricht in der Schule teil. Die Regelungen für vulnerable Personen bleiben aber natürlich weiterhin bestehen.
Bis zu den Osterferien ist für die Schulen in Niedersachsen folgende Stufung vorgesehen:
 
 Ab dem 15. März 2021 gilt das Szenario B für
 den Primarbereich
 die Schuljahrgänge 5-7
    und die Abschlussklassen des Sekundarbereichs I
 die Schuljahrgänge 12 und 13 des Sekundarbereichs II
 die Abschlussklassen der BBS
 die Förderschulen GE, KME, Taubblinde (alle Jahrgänge)
 Tagesbildungsstätten
 Berufseinstiegsschulen
 Ab dem 22. März 2021 gilt das Szenario B für
 alle Schülerinnen und Schüler
 
In Landkreisen mit einer Inzidenz von über 100 gibt es allerdings zunächst keine weiteren Öffnungsschritte. Hier bleibt es vorerst bei der jetzigen Regelung.
Ab dem 08. März 2021 bis zu den Osterferien ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Szenario B ab Klasse 5 auch am Sitzplatz verpflichtend. Alltagsmasken werden hier weiterhin als ausreichend angesehen, es gibt keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
Wir arbeiten derzeit intensiv an einem regelmäßigen und freiwilligen Testangebot für alle Personen in der Schule, auch für Schülerinnen und Schüler. Entsprechende Test-Kits sind bestellt und sollen noch vor Ostern ausgeliefert werden. Um den Umgang damit einzuüben, können die Schulen ebenfalls die Präsenztage vor den Ferien nutzen. Genaue Informationen zur Vorgehensweise erreichen Sie in Kürze.
Neben allen Anstrengungen für einen möglichst umfassenden Infektionsschutz in den Schulen, dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren, dass die lange Zeit des Distanzlernens für viele Familien auch mit besonderen psycho-sozialen Belastungen einhergeht. Auf dem neu gestalteten Bildungsportal (www.bildungsportal-niedersachsen.de) finden sich auch für Eltern Tipps und Beratungsangebote. Schauen Sie gerne einmal auf diese Seiten, es lohnt sich in jedem Fall!
Für heute wünsche ich Ihnen alles Gute und einen erfolgreichen Wiedereinstieg in das Szenario B für alle, die im März neu dazukommen! Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

 

 

 

Neuste Rundverfügung (25.01.2021 des regionalen Landesamtes für Schule und Bildung, Osnabrück zum Download:

 

2021-01-23_Rundverf_gung_RLSB_OS_02-2021.pdf
Download

 

 

Hier lesen Sie das Schreiben vom 11.02.2021, dass unser Kultusminister Herr Grant Hendrik Tonne aufgrund der aktuellen Lage an Sie richtet:

 

Hannover, 11. Februar 2021
 
Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
 
in den letzten Wochen sinken die Infektionszahlen, das ist sehr erfreulich. Der Lockdown wirkt. Wir sind aber noch nicht am Ziel, deshalb werden die Maßnahmen weiter verlängert. Darauf haben sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin gestern geeinigt.
In dem Gespräch wurde auch deutlich, welche Bedeutung Schulen und Kitas haben. In Niedersachsen können Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, der Förderschulen für Geistige Entwicklung, der Abschlussklassen und des Abiturjahrgangs bereits seit vier Wochen im Szenario B zur Schule gehen. Sie haben dadurch die Möglichkeit, gemeinsam zu lernen und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrkräfte zu treffen.
Andere Bundesländer wollen diesen Weg nun auch gehen und planen jetzt eine ähnliche Öffnung der Schulen. Für die Schulen in Niedersachsen ändert sich im Februar nichts. Es bleibt bei der bisherigen Regelung. Wenn Sie Ihr Kind vom Präsenzunterricht abgemeldet haben, kann es weiterhin zu Hause lernen. Wenn Sie aber möchten, dass Ihr Kind wieder im Wechselunterricht zur Schule geht, ist auch das möglich. Wenn die Infektionszahlen weiter sinken, wollen wir im März weitere Schülerinnen und Schüler zurück in die Schule holen. Vor den Osterferien sollen möglichst alle im Szenario B unterrichtet werden. Nach den Osterferien soll der neue Stufenplan der Landesregierung gelten. Er wird zurzeit noch abgestimmt. Fest steht aber: Die Inzidenzwerte, bei denen die einzelnen Maßnahmen greifen, werden deutlich niedriger sein. Damit reagieren wir auf die Unsicherheit im Hinblick auf die Virusmutationen. Es ist gut, hier vorsichtig zu sein. Genaue Informationen zum Stufenplan erhalten Sie rechtzeitig.
2 Hier die Zusammenfassung unserer Planungen:
 Phase 1 - Februar:
 Szenario B für Grundschulen, Förderschulen GE, Abschlussklassen und Abiturjahrgänge – mit Aufhebung der Präsenzpflicht
 Szenario C für alle anderen
 
 Phase 2 - März:
 Szenario B für weitere Schülerinnen und Schüler
 
 Phase 3 – nach den Osterferien:
 Stufenplan mit Inzidenzwerten
Wir haben für die Schulen in Niedersachsen außerdem ein großes Paket an Maßnahmen für das zweite Schulhalbjahr zusammengestellt. 
 
Mit freundlichen Grüßen
 

  Bedingungen für die Notbetreuung finden Sie in der Rundverfügung unten unter 2.f

 Des Weiteren gibt es eine neue,

  aktualisierte Rundverfügung v. 08.01.2020 hier:

Rundverfügung Nr. 01 / 2021 Zur Anwendung der Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) vom 30. Oktober 2020 (Nds. GVBl. S. 368), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 08.01.2021 (Nds. GVBl. S. 3)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Anwendung der o.a. Verordnung ergehen folgende Hinweise:

1. Untersagung des Schulbesuchs von Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft bis zum Ablauf des 31. Januar 2021 Gemäß § 13 Abs. 1 Satz 1 Niedersächsische Corona-Verordnung ist bis zum Ablauf des 31. Januar 2021 für alle Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft der Schulbesuch untersagt, ausgenommen hiervon ist der Schulbesuch für schriftliche Arbeiten. Von der Untersagung ausgenommen sind ferner 1. der 9. und 10. Schuljahrgang, soweit an der Schule in diesen Schuljahrgängen im Schuljahr 2020/2021 Abschlussprüfungen vorgesehen sind,

2. der Sekundarbereich II, soweit an der Schule in Lerngruppen dieser Schuljahrgänge im Schuljahr 2020/2021 Abschlussprüfungen vorgesehen sind, - 2 - 3. ab dem 18. Januar 2021 die Schuljahrgänge 1 bis 4 und 4. ab dem 18. Januar 2021 die Förderschulen im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Der Unterricht, außerunterrichtliche Angebote der Ganztagsschule sowie sonstige schulische Veranstaltungen der von der Untersagung ausgenommenen Schuljahrgänge und Förderschulen im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung finden grundsätzlich in geteilten Lerngruppen statt. Die Lerngruppen sollen in ihrer Personenzusammensetzung möglichst unverändert bleiben. Die Gruppengröße darf in der Regel 16 Personen nicht überschreiten. Es ergehen dazu folgende verbindliche Weisungen an die Schulen in öffentlicher Trägerschaft: a) Lerngruppen, die einschließlich Lehrkraft, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schulbegleitungen, die maximale Personenzahl von 16 nicht überschreiten, müssen nicht geteilt werden. Lerngruppen, die die maximale Personenzahl von 16 überschreiten (z.B. Schuljahrgang 13), können nur fortgeführt werden, wenn aufgrund der räumlichen Gegebenheiten gewährleistet ist, dass das Abstandsgebot eingehalten wird. b) Bis zum Ablauf des 31. Januar 2021 können schriftliche Arbeiten sowohl im Szenario B und auch im Szenario C nur in der Gymnasialen Oberstufe und als abschlussrelevante Arbeiten an den berufsbildenden Schulen in der Schule geschrieben werden. Für die Gewährleistung des Abstandsgebotes ist in diesem Fall ausnahmslos Sorge zu tragen. c) An von der Unterrichtsuntersagung ausgenommenen offenen Ganztagsschulen findet kein Nachmittagsangebot statt. Angebote an von der Unterrichtsuntersagung ausgenommenen teilgebundenen und vollgebundenen Ganztagsschulen an Tagen mit für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtendem Ganztagsangebot können weiterhin stattfinden, allerdings nur unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. d) Schulleitungen, Lehrkräfte sowie sonstige schulische Bedienstete im Landesdienst haben während der Untersagung des Schulbesuchs grundsätzlich gemäß ihres individuellen Stundenoder Einsatzplans ihrer Unterrichtsverpflichtung zu Hause oder in der Schule nachzukommen oder außerunterrichtliche Aufgaben, z.B. die Notbetreuung, zu gewährleisten. Die Schulleitung - 3 - kann in eigener Verantwortung entscheiden, ob Lehrkräfte – insbesondere auch Schwerbehinderte und Teilzeitkräfte – mit Wahrnehmung von außerunterrichtlichen Aufgaben zu Hause betraut werden. e) Verbeamtete Lehrkräfte behalten während der Untersagung ihren Anspruch auf Besoldung. Die Unterrichtsuntersagung betrifft den unterrichtlichen Teil der Arbeitszeit der Lehrkräfte in der Schule. Die durch die Unterrichtsuntersagung ausfallenden Unterrichtsstunden gelten im Sinne des § 4 Abs. 2 Nds. ArbZVO-Schule als erteilt. Die Lehrkräfte befinden sich weiterhin im Dienst. Bei Beschäftigten im Szenario C gilt die Arbeitsleistung als nicht abgerufen. Der Anspruch auf Zahlung des Entgelts besteht fort. Die Arbeitsleistung muss weiterhin angeboten werden.

f) Bis mindestens zum Ablauf des 31. Januar 2021 ist für Kinder im Schulkindergarten und für Schülerinnen und Schüler in der Regel der Schuljahrgänge 1 bis 6 in der Zeit von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr eine Notbetreuung zu gewährleisten. Über diesen zeitlichen Rahmen hinaus kann eine zeitlich erweiterte Notbetreuung an Ganztagsschulen stattfinden. Die Notbetreuung ist auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist. Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen, wie etwa für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten. Für die Notbetreuung an Schulen gelten die Vorgaben des Szenarios B. Das heißt, die Gruppen dürfen die maximale Größe von 16 Personen (wie im Szenario B auch für die Lerngruppen gültig) nicht überschreiten und das Einhalten der Abstandsregeln (mindestens 1,5 Meter) sowie der Hygieneregeln muss gewährleistet sein.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige schulfachliche Dezernentin oder Ihren zuständigen schulfachlichen Dezernenten oder an die für Sie zuständige Servicestelle in dem - 6 - zuständigen Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Braunschweig, Hannover, Lüneburg oder Osnabrück